Grüß Gott im

Hollerhaus Irschenhausen

Das verträumte Bauerndorf  Irschenhausen, auf halber Strecke zwischen Ebenhausen und Icking liegt abseits der großen Landstraße. Jahrhundertelang zog die große Welt an Irschenhausen vorbei - bis die bessere Gesellschaft der nahen Residenzstadt München das idyllische Isartal vor rund 100 Jahren als Ausflugsziel und Sommerfrische entdeckte. Irschenhausen wurde zum Fremdenverkehrsort. Auf den Wiesenhängen des Eggenbergs am nördlichen Ortsrand entstanden die ersten Ferienhäuschen, später sogar repräsentative Landsitze. Es gab einen Malerkreis und illustre Teegesellschaften, man veranstaltete Haus- und Gartenkozerte oder traf sich beim Waldtheater der Jugend. Die Kinder von Bauern und „Zuagroasten" wuchsen miteinander auf - und wenn die beiden Welten doch einmal aufeinanderzuprallen drohten, erinnerte man sich schnell an den Grundsatz, nach dem „leben und leben lassen" im Zweifelsfall die bessere Alternative sei.

Dieses Motto gilt noch heute. Das Hollerhaus, das ehemalige Anwesen des Dorfschneiders, ist unter der Ägide der Berlinerin Ingrid Lepsius und heute innovativ von der Isartalerin Lia Schneider-Stöckl geführt und organisiert zu einer vielbesuchten Galerie geworden, die mit Ausstellungen, Lesungen und Konzerten ein breites Publikum anlockt.

In Irschenhausen gehören Bauern und Künstler, Einheimische und „Zuagroaste" zusammen. Und das Symphatische dabei: Obwohl die große Welt seit hundert Jahren beständig an die Tür klopft, hat sich Irschenhausen alle Vorzüge eines kleinen Dorfes bis in die Gegenwart erhalten.
 
 

... und nun treten Sie ein, Sie und Ihre Freunde sind herzlich willkommen ...
 

 
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